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Roth (irs) Die miserable Auswärtsbilanz der DJK Limes 09 setzt sich auch an diesem Wochenende fort. Zu Gast bei der Bezirksoberliga-Reserve des TSG 08 Roth holte sich die DJK ihre dritte Niederlage im dritten Auswärtsspiel ab. Obwohl das Spiel über die gesamten 90 Minuten ausgeglichen war, hatten die Rother das Glück auf ihrer Seite und siegten mit 2:0 (1:0). Mit ihrem ersten Sieg in dieser Kreisliga Jura Saison, ziehen sie sogar an der DJK vorbei.
Es sah nach einem spannenden Fußballnachmittag am neu errichteten TSG Sportpark aus, als Daniel Bartenschlager in der ersten Minute den Torwart testete und im Gegenzug Roth den Kasten nur knapp verfehlte. Das Spiel flachte aber von Minute zu Minute ab und Ort des Geschehens war bald nur noch der Bereich um den Mittelkreis. Es dauerte gut 20 Minute bis zum erneuten Lebenszeichen der DJK. Andreas Bittl bekam von Sebastian Gumpert die Kugel mustergültig in den Lauf. Aus perfekter Einschussposition fehlte Bittl aber die Kraft im linken Fuß und so war der Ball für den Rother Schlussmann leicht zu bekommen (23.). Im folgenden Angriff war es wieder Bittl, der den gegnerischen Strafraum unsicher machte. Diesmal blieb das Leder aber am Gästeverteidiger hängen. Keine zwei Minuten später hätte das Duo Satzinger/Gumpert dann die Führung erzielen müssen. Nach einem Doppelpass von Benedikt Satzinger und Kapitän Gumpert versuchte es Satzinger vor dem gegnerischen Kasten selbst. Der völlige freistehende Gumpert hätte die Kugel wohl rein gemacht, so hatte der Keeper leichtes Spiel mit dem Ball aus spitzem Winkel. Die Rother beließen es meist bei Distanzschüssen (27., 30.) und versuchten erst gar nicht in den Hoheitsbereich von Artur Dvojnikov vorzudringen. Dass dies auch mal zum Erfolg führen kann, zeigten sie eindrucksvoll. Bei einsetzendem Regen und Hagel hielt ein TSG-Angreifer aus zweiter Reihe einfach mal drauf und prompt war die überraschende Führung da (34.). Der flache Ball, der auf dem rutschigen Grün unberechenbar wurde, war für Dvojnikov unhaltbar. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild, kein Team kam gefährlich vors gegnerische Tor. Der glitschige Untergrund erschwerte jegliche Angriffsversuche zusätzlich. So war es wieder ein Schuss aus gut 30 Metern, der das 2:0 mit sich brachte (64.). Bei diesem Sonntagsschuss war Dvojnikov wieder machtlos. Im Gegenzug hatte Bittl nicht soviel Glück, seinen Schuss konnte der TSG-Keeper noch zur Ecke lenken. Die wohl gefährlichste Strafraumszene im ganzen Spiel war kurz vor Schluss zu sehen. Nach einer Ecke und viel Getümmel vorm Tor der Platzherren, hatten die mitgereisten Limes-Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Doch nicht mal dieser Anschlusstreffer wollte den Gästen gelingen. Für seinen bereits geschlagenen Schlussmann rettete ein Mitspieler auf der Linie. |