Aber auch diese ersten urkundlichen Erwähnungen besagen kaum etwas über das tatsächliche Alter unserer Dörfer. Aufgrund mehrerer siedlungs-geschichtlicher Gesichtspunkte (verhältnismäßig späte Erstnennung, Zusammenhang mit Wald, Holz, Rodung bei den Ortsnamen, Patrozinien, nachweisbarer Reichsbesitz in den Orten, typische, fast einheitliche Anlage als Straßendörfer u.a.) dürfen wir annehmen, dass unsere Dörfer etwa um das Jahr 800 angelegt wurden und der von Norden bis Nord- und Südosten vor den Weißenburger Wald verlaufenden, geschlossenen, gerodeten Siedlungszone von Weißenburg bis Eichstätt zuzurechnen sind.