Die diesjährige Bergtour der DJK im Rofangebirge hatte mit einem wolkenlosem Himmel und Sonnenschein ideale Bedingungen und wurde somit wieder zum unvergessenen Bergerlebnis. Am Talort Maurach am Achensee angekommen ließ uns die Rofanbahn in Minutenschnelle zur Bergstation
(1834 m) gelangen. Für die 11 Teilnehmer eine optimale Starthilfe um die kostbare Zeit lieber auf den landschaftlichen Hochglanzpunkten zu verbringen. Vorbei am Mauritzhochleger wanderten wir auf dem plateauartigen Rofansattel Richtung Gruberlacke, von der wir auf dem angenehmen Bergpfad zur ersten Gipfelschau an der Rofanspitze (2259 m) nach 2 Stunden Gehzeit ankamen.
Eine großartige Aussicht oberhalb des Zireiner Sees war der Lohn dieser ersten Etappe, bevor wird über den malerischen Schafsteigsattel (2174 m) die Rundtour fortsetzten. Über einen Drahtseil gesicherten Steig gelangten wir in kurzer Zeit auf den Sagzahn (2228 m). Die Passage hinüber zum Vorderen Sonnwendjoch (2224 m) glich einem Göttergang mit herrlichem Ausblick in die Zentralalpen. Serpentinenförmig führte uns die Abstiegsroute zur idyllisch gelegenen Schermsteinalm (1855 m), die erhoffte Kaffeepause blieb uns aber verwehrt, da diese frühere Einkehrmöglichkeit an tschechische Privatpersonen veräußert wurde. Auf der unweit vom Übernachtungsziel, der Erfurter Hütte (1831 m) gelegenen Mauritzalm konnte dennoch eine verspätete Rast eingelegt werden. Ein ausgiebiger, weit über die allgemeine Sperrzeit verlängerter Hüttenabend, war eine gute Grundlage für die Hüttennächtigung im Matratzenlager 2 der Erfurter Hütte, in der die DJK-ler einen eigenen Lagerraum zugewiesen bekamen. Am zweiten Tag wurde die Gipfelansammlung mit dem Aufstieg zum Hochiß (2299 m) fortgesetzt.
Auf einem imposanten Höhenweg führte die Rundtour danach weiter zum Streichkopf (2243 m). Spätestens hier war unser Gipfelhunger gestillt und wir wanderten talwärts ins Weidegelände der Dalfazalm (1693 m) mit traumhaftem Ausblick auf den Achensee. Als krönenden Abschluss querten wir die Dalfazer Wasserfälle die sich im unteren Teil des Abstieges befanden, bevor nach cirka 5 Stunden Tagesgehzeit die Tour am Ausgangspunkt in Maurach zu Ende ging.
Vielen Dank für eure Teilnahme!
Die Spartenleiter
Josef Glaßner, Claus Nieberle
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