Schon früh am Morgen trafen die 27 Teilnehmer darunter 11 Kinder und 16 Erwachsene am Wanderparkplatz Bayerwald (860 m) ein. Die ersten Meter stiegen wir zuerst steil hinauf durch den schönen Mischwald vorbei am Sonnbergalm-Niederleger. Schon nach cirka 1,5 Std. war diese erste Anstiegsetappe zurückgelegt und die Almhochfläche der Sonnbergalm (1490 m) rückte in greifbare Nähe. Bereits erwartet wurden wir von Maria und Jakob den Almbauern, die uns leiblich bei almtypischen Schmankerln auf der Holzterrasse verwöhnten. Ungern verließen die DJK-ler diese Bergoase, aber der Blick hinauf zur Tegernseer Hütte, welche spektakulär und unvergleichlich in einer Scharte zwischen Roß- und Buchstein lag, zeigte, das noch einige Höhenmeter zurückzulegen waren. Über einen abwechslungsreichen Bergpfad wanderten wir vorbei am Brotzeitfelsen. Danach teilte sich die Gruppe, und die Familien konnten über den "Altweibersteig" den Nordhang hoch zur Tergernseer Hütte (1650 m) gelangen. wo wir nach cirka 2,5 Std. Gesamtaufstiegszeit ankamen. Die Bergprofis dagegen ließen sich nicht entmutigen und zogen einen leichten Klettersteig zum Gipfel vor. Um weitere Höhenmeter zu entkommen bestand die Möglichkeit über einen Wanderweg zur Roßsteinalm (1481 m), und einen Wanderpfad zur Buchsteinhütte zu gelangen, was auch von einer kleinen Gruppe bevorzugt wurde. Die Gipfelaspiranten fanden eine gut besuchte Tegernseer Hütte vor, die neben guter Verpflegung auch einen Sinnenkitzel der besonderen Art erzeugte. Das Gipfelkreuz des Roßsteines (1697 m), lag nur 10 Gehminuten von der Hütte entfernt, verlangte aber Trittsicherheit. Nach kurzen verweilen stiegen wir auf einen abwechslungsreichen Bergsteig über die Nordflanke hinab zur Buchsteinhütte (1260). Ein außergewöhnlich schönes Plätzchen für eine Hütte mit herrlichem Blick zu den steilen Felsenwände des Buchsteines, wo das Bergerlebnis kulinarisch abgerundet wurde. Der letzte Abschnitt dieser Rundtour führte die Bergbegeisterten auf einen gut ausgebauten Wanderweg hinab in den Klammgraben zum rauschenden Schwarzenbach, der für eine optimale Abkühlung sorgte, bevor nach 5 Gesamtgehzeit die Wanderung am Wanderparkplatz Winterstube endete.
Herzlichen Dank für euere Teilnahme!
Die Spartenleiter Glaßner Josef Nieberle Claus
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