Einen Sommertag ohne Regentropfen nutzten die DJK-ler für die bereits dreimalig verschobene Familienbergwanderung. Vom Luftkurort Unterwössen im Chiemgau starten die 38 Teilnehmer, darunter 17 Kinder und Jugendliche an einen Parkplatz (650 m) und wanderten auf einer Forststraße, danach entlang eines steilen Bergpfades durch den lichten Bergwald. Schon nach 1,25 Std. erreichten wir die Almböden der Agergschwendalm (1040 m). Nach einer kurzen Pause führte uns ein Wirtschaftsweg in zahlreichen Serpentinen vorbei an der Enzianhütte (1380 m) zum einladenden Hochgernhaus (1461 m). Seine aussichtsreiche Lage war der ideale Einkehrplatz und entlohnte für 2,5 Std. Auftstiegszeit. Gut gestärkt zogen wir weiter über einen abwechslungsreichen Trampelpfad zum Verbindungskamm zwischen Zwölferspitz und Hochgern, dieser wurde in 20 Minuten erklommen. Unbeschreiblich war die Weitsicht, im Norden lag uns das "Bayerische Meer" zu Füßen, im Süden machten die schneebedeckten Zentralalpen ihre Aufwartung. Hier am Scheitelpunkt auf cirka (1540 m), war für Familien ausgiebig Zeit, diese Aussicht zu genießen. Dem 25 minütigen Endspurt zum Hochgerngipfel (1748 m) ließen sich einige Gipfelaspiranten darunter viele kleine Bergegeisterte nicht entgehen, den die Fortsetzung des angenehmen markierten Pfades war garantiert. Die Abstiegsroute führt die Wanderer steil hinab durch einen sehr rutschigen und felsigen Bergsteig, in einen großartigen Bergkessel der Staudacheralm (1150 m), bei der wir nach 1,3 Std. Gehzeit ankammen. Eine Alm wie aus dem Bilderbuch zum Verweilen bei almtypischen Brotzeiten, der angrenzende Bachlauf ergänzte sich als idealer Vergnügungsplatz für die Kinder. Bei der Schlussetappe entlang des Alpbachtales erlebten wir ein Naturschauspiel, dass uns die letzte Wegstrecke bis zum Wanderparkplatz Staudach begleitet, wo wir nach cirka 3,0 Std. Gesamtabstiegszeit eintrafen.
Vielen herzlichen Dank für eure zahlreiche Teilnahme!
die Spartenleiter Glaßner Josef Nieberle Claus
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