Schulisches Leben

Weg nach Kesselberg

Mit der Schulgeschichte können wir uns noch kürzer fassen. Vor 1700 gab es weder in Kaldorf noch in Petersbuch einen Lehrer. 1700 wird in Kaldorf der erste Lehrer genannt, und 1720 ging man bereits daran, ein Schulhaus zu bauen. Zu dieser Zeit blühte auch in Petersbuch ein reges schulisches Leben. In Kaldorf versah Jahrzehnte hindurch die Familie der Eder den Schullehrer- und Mesnerdienst. 1860 war das alte Schulhäuslein so klein geworden, dass man einen Neubau in Angriff nehmen musste. Erst vor etlichen Jahren ist dieses mittlerweile längst ausgediente Gebäude im Zuge der Friedhofserweiterung der Spitzhacke zum Opfer gefallen. 1955 war bereits eines der für die damalige Zeit modernsten Schulhäuser im südlichen Jura unter erheblichem Kostenaufwand der Gemeinden Petersbuch und Kaldorf errichtet worden. "Das Haus soll eine Pflanzstätte sein für christliche Erziehung und Kultur", das war der Wunsch des damaligen Pfarrers Kammerer Heinrich Strigl anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten. Heute muss man sich fragen, wie lange noch dieser Wunsch Gültigkeit haben wird. Noch wirken zwei Lehrkräfte, Lehrer Georg Kleesattel und Frl. Adelheid Maurer, an unserer Schule. Aber die Großraumbestrebungen auch im schulischen Bereich drohen uns schon für die nahe Zukunft die für ein Dorf so wichtige Institution "Schule" zu nehmen. Um 1995 plante man die Kaldorfer Schule in einen Kindergarten umzubauen, und die Schulkinder in die Tittinger Schule zu schicken. Einiger Jahre darauf wurde dies auch so verwirklicht.

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