Weihe Priesterdenkmal in Petersbuch 2015

Es waren Priester die mit tiefer religiöser Überzeugung nicht nur Ihr Heimatdorf Petersbuch und deren Einwohner prägten. Nun finden sich deren Namen und der Ort Ihrer Ruhestätte auf dem neu errichteten Priesterdenkmal neben der Eingangstüre der St. Peter Kirche in Petersbuch. Pfarrer Andreas Forster 1648 - 1730 (Walting b. Heideck), Johann Paul Pirkl 1733 -1801 (Titting), Johann Michael Kirschner 1746 - 1800 (Eichstätt), Jakob Forster 1814 - 1893 (Greding), Pater Matthias Roth 1916 - 1999 (Ellwangen), Anton Forster 1930 - 2007 (Beilngries). Ein lang gehegter Wunsch Petersbucher Honoratioren, welcher in Zusammenarbeit mit der Petersbucher Kirchenverwaltung und Heimatforscher Konrad Kögler in die Tat umgesetzt wurde. Konrad Kögler vermittelte im Petersbucher Feuerwehrhaus bei einem Vortragsabend den Zuhörern wissenswerte Einblicke in das Leben und Wirken der doch charakterlich sehr unterschiedlichen Geistlichkeiten die aus Petersbuch stammten. Ehemalige Bildaufnahmen aus verschiedenen Archiven zu diesen Anlässen, mussten nicht nötig dokumentiert werden, echte Volksfrömmigkeit zeichnete die Gesichter der Landbewohner aus. In guter Erinnerung blieb der älteren Generation besonders Pater Matthias Roth, der in Südafrika lange in der Mission tätig, im Urlaub gerne seine Heimatpfarrei besuchte. Ebenso Pfarrer Anton Forster der als beliebter Direktor im Exerzitienhaus Hirschberg seinen Dienst tat. Im Anschluss des Festgottesdienstes zum Patrozinium segnete Pfarrer Johannes Trollmann das Denkmal. Kirchenpfleger Peter Böhm war erfreut nun das Kunstwerk veröffentlichen zu können und lobte dabei die gute Zusammenarbeit mit allen Mithelfern und Befürwortern dieses Gedenksteines. Konrad Kögler ging in seiner Ansprache detailliert auf das Denkmal ein. Ein ehemaliges Grabkreuz von Joseph Morczinek, dessen Grab 25 Jahre auf den Eichstätter Friedhof stand und aus den Händen eines Südtiroler Schmieds stammt, bildet die Mitte. Dieses wurde vom Kunstschmied Anton Roith restauriert und findet Halt auf einen Petersbucher Findling, ein Geschenk vom bereits verstorbenen Xaver Gerner. Eingerahmt von zwei steinerne Stelen aus heimischem Jurastein in der Bildhauer und Künstler Rupert Fieger aus Eichstätt die Namen der 6 aus Petersbuch stammenden Priester verewigte, befindet sich am Sockel auch eine lateinische Inschrift: HOC LOCO ORTI SED ALLO FVNCTI AC MORTVI „An diesem Ort geboren, aber an einem anderen tätig und gestorben“

Bilder zur Weihe des Priesterdenkmal

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