Chronik

Aller Anfang ist schwer

Der Obst- und Gartenbauverein Kaldorf - Petersbuch wurde in den Jahren 1925 - 1928 ins Leben gerufen, der vor allem für die Pflanzung und Erhaltung von Obstbäumen in unseren Gärten verantwortlich war. Erste Aufzeichnungen über Mitgliederbeiträge an den Landesverband kannten erstmals 1953 über 16 Mitglieder berichten. Der Mitgliederbestand blieb bis 1965 zwischen 12 und 16 Vereinsmitgliedern bescheiden klein.
Der heutige Mitgliederstand hat sich auf 68 Frauen und Männer erhöht.

 

Unser Aktionsradius

Der Obst- und Gartenbauverein Kaldorf ist ein Verein in der Großgemeinde Titting, der drei Dörfer in Vereinsgeschehen und Vereinsleben miteinander verbindet. Kaldorf, Petersbuch und Heiligenkreuz sind auch geschichtlich und kirchlich sehr stark miteinander verbunden. Erstmals erwähnt wurde diese Dörfer im Jahr 1119. Sie gehörten zu den königlichen Dörfern, d. h. sie unterstanden direkt dem Reich und hatten eine eigene Gerichtsbarkeit. Während es 30jährigen Krieges war der Eichstätter Fürstbischof für drei Jahrzehnte Landesherr, jedoch gelang ihr erst 1680, die katholisch gebliebenen Orte gegen Bezahlung zu erwerben und an sich zu binden.

Kaldorf, Petersbuch und Heiligenkreuz wurden 1879 selbständige Gemeinden des Landkreises Hilpoltstein im Regierungsbezirk Mittelfranken Sie blieben aber auch noch nach dessen Auflösung im Zuge mussten sie ihre Eigenständigkeit endgültig aufgeben und wurden Ortsteile der Großgemeinde Titting.
Die drei Orte, neben dem Limes gelegen, verbindet darüber hinaus die Zugehörigkeit zum größten Naturpark Deutschlands, den Naturpark Altmühltal. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht stellen diese beiden Gemeinden eine Besonderheit dar. Nach 1950 wurden in diesem Gebiet große Steinbuchfelder erschlossen, die heute das umfangreichste Abbaugebiet von Jura Marmor darstellen.

 

Unsere größten Erfolge

In den 60er und 70er Jahren erreichte der Gartenbauverein einen sehr großen Aufschwung. Petersbuch erhielt im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden große Auszeichnungen, die sowohl auf die Gemeinschaft in der Gemeinde als auch auf den Gartenbauverein zurückzuführen ist. Der Ort Petersbuch wurde Siegerdorf auf Landkreisebene und errang den 5. Platz auf Bezirksebene im Regierungsbezirk Mittelfranken.

Im Jahre 1972 beteiligte sich der Verein am Wettbewerb Blumen zu den Olympischen Spielen in München. Hierbei ging der Verein mit tollstem Blumenschmuck als Landessieger hervor.
Ermutigt durch diesen Titel versuchte der Verein nun verstärkt Anstrengungen zu tätigen, die vor allem dem Dorf dienen sollten. Auch hier verdiente er sich eine außerordentliche Würdigung für die vorbildliche Friedhofgestaltung.



Der Aufschwung bis heute

In der heutigen Zeit steht für den immer noch aktiven Verein vor allem das Gesellschaftsleben im Vordergrund.
Beispiele hiefür sind:

  • Aktion Streuobstpflanzung 1993

 

Hierbei verstärkt er sich besonders auf dem kulturellen, gärtnerischen und pflanzenpflegenden Bereich.
Ein Beispiel hierfür sind die zahlreichen neuen Streuobstanlagen, und die Erhaltung und Pflege der Altbestände.
Im Jahr 2000 erfuhr der Verein eine Änderung in der Führungsspitze. Anton Eder, der dem Verein Jahre lang geführt und betreut hatte, gab die Führungsspitze nun an Frau Biber Monika und Geyer Stilla ab, steht aber weiterhin als zweiter Vorstand dem Verein treu zur Seite.
Zu seinen regelmäßigen Aktivitäten gehört u. a. das Entwerfen und Gestalten eines Blumenteppichs, der jährlich vor dem Eingang der Kirche Begeisterung findet.

Der Obst und Gartenbauverein Kaldorf feierte im Jahr 2000 eine Neuheit, das so genannte Mostfest, eine durchaus unterhaltsame und gesellschaftlich betonte Feier, bei der Apfelmost getestet wurde, den Herr Eder Herbert angesetzt hatte.
Nach anfänglich zögerndem Besuchern explodierte die Feier schließlich und führte zu einem außerordentlichen Erlebnis für jung und alt. So mancher Kopf brummte zwar am nächsten Tag ein bisschen, doch es wird schon von einer Fortsetzung gesprochen...